ROAD KITCHEN

Da der Winter die Menschen auf der Flucht zusätzlich belastet, beschlossen wir, nicht mehr nur Kekse, Müsliriegel und Wasser, sondern auch heiße, frisch gekochte Suppe zu verteilen. Die „Road Kitchen“ wurde aus der Taufe gehoben. Über die Weihnachtsferien opferten unerschrockene Freiwillige ihre Feiertage und bauten sie in der eisigen Kälte auf. Am 3. Januar brachen wir dann aus München auf in Richtung Athen; von dort fuhren wir weiter zur Insel Chios, wo die Not am größten war. Sechs Wochen waren wir nonstop unterwegs und verteilten täglich heiße Suppe. Insgesamt waren es um die 96.000 Portionen, die wir an Bedürftige ausgeben konnten.